Die von uns geförderten Projekte sind
unsere Fenster in die Welt.

Die von uns geförderten Projekte sind
unsere Fenster in die Welt.

Was wir fördern

Projekteinblicke

Unser Anliegen ist es, mit unserer Öffentlichkeitsarbeit bestehendes Engagement und beispielhafte Projekte sichtbar zu machen. Darum rücken wir nicht nur in unseren Print-Publikationen die geförderten Initiativen und die Menschen dahinter in den Mittelpunkt, sondern haben auch auf unserer Website großen und kleinen Leuchtturmprojekten einen besonderen Platz eingeräumt.

An dieser Stelle möchten wir mit Kurzberichten über das aktuelle Projektgeschehen informieren sowie durch vertiefende Beiträge und Interviews einen möglichst anschaulichen Eindruck von den Initiativen vermitteln, die wir als Stiftung mit ermöglichen und begleiten dürfen.

Damit das gelingt, haben die Kolleginnen und Kollegen aus der Öffentlichkeitsarbeit viele der beschriebenen Projekte gemeinsam mit den zuständigen Projektleiterinnen bzw. -leitern besucht und sich vor Ort ein eigenes Bild von den Organisationen und Menschen gemacht.

Ihre Beispiele sollen in Text und Bild anderen Engagierten eine Orientierung über die Fördermöglichkeiten der Software AG – Stiftung (SAGST) vermitteln und Mut machen, neue Wege zu gehen.

Mehr Platz für Zusammenarbeit: Modernisierung der Höhenberg-Käserei

Die anthroposophisch orientierte Lebensgemeinschaft Höhenberg im niederbayrischen Velden (Landkreis Landshut) ist ein Ort, an dem Menschen mit und ohne Behinderung zusammenleben und -arbeiten. Die Ende der 1970er Jahre als Hofgemeinschaft begründete Einrichtung wurde nach und nach ausgebaut. Heute bietet sie rund 130 Wohn- sowie 160 Werkstattplätze für Menschen mit Assistenzbedarf. Von Anfang an war die biodynamische Landwirtschaft ein zentraler Bestandteil: Die Arbeit auf dem Feld und im Garten sowie die Versorgung der Hoftiere sind sinnstiftend und schaffen gut überschaubare Strukturen – ein idealer Rahmen für den ganzheitlichen, sozialtherapeutischen Ansatz der Gemeinschaft. Seit 15 Jahren gehört auch eine Käserei dazu. Derzeit verarbeiten hier acht Beschäftigte mit Hilfebedarf gemeinsam mit der Werkstattleitung und weiteren Mitarbeitenden die hofeigene Milch zu einer breiten Palette verschiedener Demeter-Produkte. Der Vertrieb von Käse, Joghurt oder Quark läuft über den Hofladen, den Biomarkt in Velden und die Höhenberger Biokiste.

Mit gestiegener Nachfrage und veränderten Anforderungen an die Produktionsabläufe sind die bisherigen Räumlichkeiten der Käserei schon vor einiger Zeit an ihre Grenzen gestoßen. Nach mehreren Übergangslösungen ist nun eine umfassende Sanierung geplant, für die die SAGST ihre Unterstützung zugesagt hat. „Mit der Modernisierung und Erweiterung der Käserei wird sich die Arbeitsqualität für alle Beteiligten spürbar verbessern“, erklärt SAGST-Projektleiter Christian Wüst. „Außerdem entsteht so Platz für vier zusätzliche Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung. Dies steigert auch die Wertschöpfung vor Ort.“


Schüler im Labor

Praxis- und projektbezogen ist der Unterricht an der Atelierschule Zürich organisiert. Im 2020 neu bezogenen Laborhaus erforschen die SchülerInnen Phänomene der Biologie und Chemie in modernen und zeitgemäß ausgestatteten Arbeitsräumen.


Keimende Pflanze

Internationale Anerkennung für deutsche Pioniere der ökologischen Pflanzenzüchtung: Der Verein Kultursaat und die Bingenheimer Saatgut AG wurden Mitte August mit dem Wissenschaftspreis des diesjährigen Organic Farming Innovation Award (OFIA) ausgezeichnet.


Obstplantage mit Hängematten als Rückzugsorte

Die 2020 gegründete Sozialgenossenschaft Roaner Lernfreunde in Südtirol bietet hochsensiblen Kindern einen ganz besonderen Erfahrungsraum: Im Herbst 2021 wird die erste Lerngruppe in den handlungspädagogisch orientierten Lernort auf dem Rainergut einziehen.


Mann im Hofladen mit gefülltem Einkaufskorb

Auf dem Demeter-Betrieb Kleinsägmühlerhof in Altleiningen, betrieben von der Lebenshilfe Bad Dürkheim e. V., haben die Bauarbeiten für die Erweiterung und Modernisierung von Bäckerei, Molkerei und Hofladen begonnen. Dadurch kann die Zahl der Arbeitsplätze für Menschen mit Assistenzbedarf in diesen Bereichen zukünftig mehr als verdoppelt werden.